#1409 - Rudi

Campername: Rudi

Hersteller: Peugeot

Modell: Boxer

Farbe: Weiß

Baujahr: 2015

Kilometerstand: 225.000 km

Bundesland: Hessen

Vans of Germany: Rudi2021

Wir haben jede freie Minute nach der Arbeit und am Wochenende genutzt, bis tief in die Nacht gewerkelt und bis zur Erschöpfung gearbeitet

Kommentar zum Ausbau:

Unser Ausbau hat vom Kauf und Erkernung des Autos bis zur Fertigstellung 4 Monate gedauert. Wir haben jede freie Minute nach der Arbeit und am Wochenende genutzt, bis tief in die Nacht gewerkelt und bis zur Erschöpfung gearbeitet. Besonders stolz wir auf so viele DIY Lösungen, wie beispielsweise unsere speziellen mit Filz verkleideten Holzrahmen, sodass wir eine Breite fĂŒr unser Bett von 1,9m erreichen konnten oder auch unsere verschiedenen Beleuchtungsmöglichkeiten und StaurĂ€ume. Besonders stolz sind wir auch unser ToilettenhĂ€uschen und unsere KĂŒche. Vor allem unsere schwarze Trenntoilette im HĂ€uschen, die teilweise mehr Komfort hat als manche SchĂŒssel zuhause, macht uns sehr glĂŒcklich. Allein das erste Mal zu sehen, wie die Lampen im Bus funktionieren und die Batterie ĂŒber Solar lĂ€dt, war fĂŒr uns Heimwerker-Nullen sensationell. Aber auch außen haben wir ein besonderes Highlight mit dem selbst angebrachten Raptorlack in schwarz mit einer sauberen Trennlinie zum Rest des Autos. In Kombination mit der orangenen Fahrzeugbeleuchtung ein echter Hingucker. Die Kosten fĂŒr das Fahrzeug beliefen sich auf 11.000€ und mit Ausbau landeten wir am Ende bei 30.000€.

Im nĂ€chstens Jahr sollen Schweden und Norwegen folgen und anschließend soll es im Sommer nach Slowenien und Kroatien gehen

Kommentar zum Thema #vanlife:

Ich selbst war nie Camper und hatte immer eine Menge Respekt davor. Meine Freundin Janina hat ihren ausgebauten T5 mit in die Beziehung gebracht. Ich musste anfangs erstmal mit Emil warm werden, aber dennoch wurde ich schnell im letzten Sommer ins kalte Wasser geschmissen und wir haben damit zwei Tage in Bayern gecampt. Anfangs voller Drama und TrĂ€nen meinerseits habe ich mich dann doch langsam arrangieren können, aber fĂŒr mich stand fest, da muss wenn etwas GrĂ¶ĂŸeres her. Danach haben wir uns aber auf den Bau eines Hauses konzentriert. Das wollte jedoch einfach nicht klappen. In der Zwischenzeit haben wir immer wieder Videos vom Camperausbau angeschaut und meine Freundin sowieso, aber auch mich hat dann die Begeisterung gepackt. So haben wir entschieden, unseren eigenen Campervan auszubauen. Der Gedanke der Freiheit und der UnabhĂ€ngigkeit in Verbindung mit einem Wahnsinnsort zur Erholung im GepĂ€ck hat mich dann letztendlich ĂŒberzeugt und sich gleich unserem ersten Urlaub bewiesen. Wir sind spontan ĂŒber Bayern nach Klagenfurth bis nach Venedig gefahren. In der kommenden Woche werden wir mit Rudi DĂ€nemark erkunden. Im nĂ€chstens Jahr sollen Schweden und Norwegen folgen und anschließend soll es im Sommer nach Slowenien und Kroatien gehen. Wir trĂ€umen vor allem von den Nordlichtern! Am ersten Tag unserer Reise haben wir gleich einen Reinfall erlebt. Wir standen die erste Nacht, weil wir erst im Dunkel ankamen, völlig schief und noch dazu waren die eigens installierten Fenster undicht, sodass es langsam aber sicher nass wurde. Außerdem habe ich mir gleich in der ersten Nacht die Birne am HĂ€ngeschrank gestoßen. Den haben wir in der Heimat direkt demontiert :D Außerdem war es fĂŒr mich ein atemberaubendes Erlebnis in der eigenen Toilette in einem Beutel mein GeschĂ€ft zu verrichten, mit Streu zu bedecken und anschließend stolz ĂŒber den Platz zu tragen. Wir wĂŒnschen uns von anderen lernen zu können, aber auch selbst Hilfestellung leisten zu können. Vielen Dank fĂŒr die Gelegenheit!